Präses Manfred Rekowski: Advent ist die Hoffnung, den Unfrieden zu überwinden
Pressemitteilung

Präses Manfred Rekowski: Advent ist die Hoffnung, den Unfrieden zu überwinden

Adventsbotschaft des Leitenden Geistlichen der rheinischen Kirche

  • Nr. 167/2018
  • 30.11.2018
  • 1773 Zeichen

Düsseldorf. Zum Beginn der Adventszeit hat Präses Manfred Rekowski auf die Friedenshoffnung des christlichen Glaubens aufmerksam gemacht. Seine Botschaft lautet:

„Menschen sehnen sich nach Licht in der Dunkelheit. Der Advent weckt die Hoffnung, dass es hell in der Welt wird. Das macht ihn so anziehend für viele. In dieser Zeit, in der die Welt weiter in Unfrieden ist, in der Beziehungen zerbrechen, Menschen sich im gesellschaftlichen Abseits wiederfinden, in der auf der Krim, in Syrien, im Jemen und anderswo kriegerische Gewalt herrscht, lautet die Botschaft des Christentums: Das aufgehende Licht aus der Höhe soll denen erscheinen, die in der Finsternis und im Schatten des Todes sitzen. Diese Botschaft lebt von der Hoffnung, dass Gott uns entgegenkommt und die Dunkelheit des Unfriedens überwinden hilft. Indem wir uns auf den Weg des Friedens führen lassen, im Privaten, in der Gesellschaft und in der Welt. Das ist es, was die Adventszeit so unverzichtbar für uns macht.“

 

 

 

Hinweis für die Medien: Präses Manfred Rekowski predigt am 1. Dezember 2018 um 19.30 Uhr in der Ökumenischen Vesper in der Kölner Basilika St. Aposteln. Den Wortlaut der Predigt finden Sie hier. Es gilt das gesprochene Wort.

Die gemeinsame Vesper mit dem Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki und dem Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland am Beginn des neuen Kirchenjahrs folgt einer langjährigen Tradition. Während die Adventsvesper in der katholischen Kirche St. Aposteln in Köln stattfindet, laden Erzbischof und Präses jedes Jahr zu Beginn der Passionszeit zu einer ökumenischen Feier in die evangelische Johanneskirche in Düsseldorf ein.