Pressemitteilung

Kirche schreibt zum zweiten Mal den Medienpreis für digitale Projekte aus

Tagung „Suchet des Web Bestes …“ findet morgen online statt

  • Nr. 57/2020
  • 30.3.2020
  • 3573 Zeichen

Düsseldorf/Bonn  Die Evangelische Kirche im Rheinland schreibt zum zweiten Mal den Medienpreis für digitale Projekte aus. Gemeinden, Kirchenkreise, kirchliche Einrichtungen, Arbeitskreise und Initiativen aus dem Raum der Evangelischen Kirche im Rheinland, auch Projekte mit Kooperationspartnern aus anderen Landeskirchen, können sich an der Ausschreibung beteiligen, die Best Practice aus dem rheinischen Raum vorstellen und bekanntmachen möchte.

Tagung „Suchet des Web Bestes …“

Diese Ausschreibung wird auf der Tagung „Suchet des Web Bestes ..." am Dienstag, 31. März 2020, vorgestellt. Aufgrund der Corona-Pandemie findet die Tagung nun online ab 11 Uhr als Livestream statt, eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich. Mehr Informationen und der Link zum Livestream unter: http://www.ekir.de/url/HGb.

Neue Impulse fürs kirchliche Leben

Wie können Digitalisierung und die neuen Medien dem kirchlichen Leben neue Impulse geben? Wie können sie Bestehendes ergänzen oder unterstützen? Welche neuen Räume und Möglichkeiten öffnen sich durch Internet und Social Media für Glauben und Handeln? Das sind die Leitfragen der Ausschreibung für den Medienpreis, der erstmals 2018 verliehen wurde. Denn Kirche und Gemeinden erleben im Moment, wie hilfreich digitale Medien für Kirche und Gemeinden sein können. Die Corona-Krise unterbricht vieles von dem, was bisher zum Alltag gehörte. Gleichzeitig entwickeln sich neue Online-Angebote, die das kirchliche und gemeindliche Leben weiterführen und Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen erreichen – von der Ehrenamtsbörse über Online-Seelsorge und gemeinsames Gebet bis hin zum Livestream von Gottesdiensten auf YouTube.

E-Learning und offene Daten

Eine Aktivität oder eine Initiative in den sozialen Medien oder in Messenger-Diensten kann genauso eingereicht werden wie eine Online-Dienstleistung für die Gemeinde, Videoformate oder multimedial erzählte Reportagen. Der Einsatz von Online-Spielen gehört ebenso dazu wie E-Learning-Angebote, ein Podcast, ein Chatbot, Projekte mit offenen Daten oder Initiativen, um freien Internetzugang zu gewähren, ein Livestream oder ein besonderes Format der Online-Zusammenarbeit, eine Homepage, ein Blog, eine mobile Anwendung, Crowdfunding über die neuen Medien oder ein ganz neues digitales Format, wie es vielleicht jetzt angesichts der aktuellen Situation entsteht.

Bewerbung mit einer schriftlichen Skizze

Für die Bewerbung wird um eine schriftliche Skizze des Projekts gebeten, die per Mail an presse@akademie.ekir.de geschickt werden soll. Der Umfang der Skizze kann zwischen ein bis maximal drei Seiten betragen. Weiteres Material kann hinzugefügt werden, um das Projekt zu erläutern und lebendig zu machen, z. B. Online-Zugang zum Projekt, Links oder Screenshots. Über die Preisvergabe entscheidet eine interdisziplinäre Jury. Die Preisvergabe durch Präses Manfred Rekowski findet am Freitag, 27. November 2020, in Köln statt. Kirchenrat Pfarrer Ralf Peter Reimann, Dezernat Politik und Kommunikation der Evangelischen Kirche im Rheinland, und Hella Blum, Studienleiterin Medien an der Evangelischen Akademie im Rheinland, begleiten das Projekt. Sie stehen gerne für weitere Fragen zur Verfügung: presse@akademie.ekir.de oder telefonisch: 0228 479898-55. Weitere Informationen finden Sie während der laufenden Ausschreibung unter www.kirche-und-digitaler-wandel.de.

 

Stichwort: Medienpreis

Der Medienpreis der Evangelischen Kirche im Rheinland ist dotiert und wird gefördert mit Mitteln der Wilhelm-Schrader-Stiftung. Das Preisgeld des 1. Preises beträgt 1000 Euro, das Preisgeld des 2. Preises 750 Euro, das Preisgeld des 3. Preises 500 Euro. Einsendeschluss ist der 15. Oktober 2020.

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Die Evangelische Kirche im Rheinland erstreckt sich über Teile der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Sie gliedert sich in 37 Kirchenkreise mit 668 Kirchengemeinden. Die rheinische Kirche hat mehr als 2,45 Millionen Mitglieder.
  • Hella Blum
  • Ralf Peter Reimann