Vizepräses Christoph Pistorius: „Die Kraft des Glaubens erklingen lassen“
Pressemitteilung

Vizepräses Christoph Pistorius: „Die Kraft des Glaubens erklingen lassen“

Predigt am Sonntag Kantate in der Dorfkirche Brünen am Niederrhein

  • Nr. 60/2019
  • 17.5.2019
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Hamminkeln-Brünen (19. Mai 2019). Der Vizepräses der Evangelischen Kirche im Rheinland, Christoph Pistorius, hat Christinnen und Christen dazu aufgerufen, auf die Kraft des Glaubens zu setzen. Sie sollten sie diese Kraft nach außen tragen, statt über die Unzulänglichkeiten in der Welt zu klagen, sagte Pistorius in einem Gottesdienst am Sonntag Kantate (19. Mai) in der Dorfkirche Brünen. Die Kirchengemeinde An der Issel stellte in Brünen ihre erneuerte Orgel in Dienst. Pistorius überbrachte dazu Glückwünsche von Präses Manfred Rekowski und der Kirchenleitung.

 

Nicht nur Klagelieder anstimmen

Bis hin zu Kirchenoberen stimmten Christinnen und Christen nicht selten Klagelieder an, sagte Pistorius. „Als schrumpfende Kirche stöhnen wir unter der schwindenden Beachtung in der Gesellschaft, als ökumenisch Bewegte schmerzt uns das Schneckentempo beim Aufeinanderzugehen, als Mitarbeitende in dieser Kirche leiden wir oftmals unter dem Vielen, das uns die Kräfte und Kreativität raubt, mit denen wir gerne in unserer Kirche gestalten wollen.“ Stattdessen „sollten wir die Fröhlichkeit und Kraft unseres Glaubens, unser Staunen, unsere Freude, unseren Dank, unseren Jubel über Gottes Herrlichkeit erklingen lassen“, unterstrich der Theologe.

 

Gottes Geist versetzt in Schwingung

Mit der Indienstnahme der neuen Orgel investiere die Gemeinde in die Vernehmbarkeit von Gottes Wirken in der Welt. Wie eine Orgel sei die Gemeinde dazu auf Wind, den Atem Gottes, angewiesen. Pistorius wünschte ihr, „dass möglichst viele Menschen sich von Gottes Geist anblasen und in Schwingung versetzen lassen und Gott loben, auf ihn hinweisen auch in den dunklen Momenten des Lebens und Lieder anstimmen, die Fesseln sprengen.“

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Stichwort: Orgel der Dorfkirche Brünen

Die Orgel in der Dorfkirche Brünen stammt aus den 1960er-Jahren. Da sie marode und von Schimmel befallen war, entschied sich die Gemeinde 2016 für einen technischen Neubau des Instruments. Die Firma Orgelbau Oppel aus Schmallenberg übernahm die Sanierung und baute neue Register ein. Das erneuerte Instrument hat nun 33 Register, zwei Manuale und Pedal. Die Kirchengemeinde investierte rund 300.000 Euro in die Arbeiten.

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Autorin: Ulrike Klös, Telefon 0681 5898082, E-Mail: ulrike.kloes@ekir.de

Kontakt: Wolfgang Beiderwieden, Telefon 0211 4562-290, E-Mail: wolfgang.beiderwieden@ekir.de