Pressemitteilung

Interaktive Chatandacht am Karfreitag auf chat.ekir.de

Beginn um 15 Uhr: Platz für eigene Klagen und Sorgen

  • Nr. 64/2020
  • 9.4.2020
  • 1330 Zeichen

Düsseldorf. Zur Todesstunde Jesu findet am Karfreitag, 10. April 2020, eine Andacht auf chat.ekir.de statt. Ohne vorherige Anmeldung können Interessierte in den Chat gehen und an der Andacht teilnehmen. Der Chat wird um 15 Uhr freigeschaltet. Die interaktive Andacht gestalten Pfarrerin Maike Roeber aus Trier und Pfarrer Ralf Peter Reimann aus Mülheim/Ruhr.

Eng verbunden an unterschiedlichen Orten

In diesem Jahr sind gemeinsame Gottesdienste in Kirchen nicht möglich, daher gibt es viele digitale Angebote. „In Chatandachten habe ich erlebt, dass Menschen sehr intensiv teilnehmen und auch persönliche Anliegen im Gebet aussprechen”, sagt Pfarrerin Maike Roeber. Ihr Kollege Ralf Peter Reimann ergänzt: „Auch wenn räumliche Nähe nicht möglich ist – die Chatteilnehmerinnen und -teilnehmer sind ja an verschiedenen Orten –, habe ich im Chat oft eine enge Verbundenheit untereinander erlebt, wenn man gemeinsam betet oder auch zusammen schweigt.”

Auch eigene Klagen und Sorgen vor Gott bringen

Jesu Kreuzigung und Tod werden im Mittelpunkt der Andacht stehen. Sie wird aber auch Raum geben, eigene Klagen und Sorgen vor Gott auszusprechen und Fürbitte zu halten. Das gemeinsam getippte Vaterunser und der zugesprochene Segen werden die Chatandacht beschließen.

Stichwort: Karfreitag

Am Karfreitag gedenkt die Kirche der Kreuzigung und des Sterbens Jesu Christi. Der Tag steht ganz im Zeichen der Trauer, was auch der Name anzeigt: Das althochdeutsche „Kara“ bedeutet „Klage“. In den Gottesdiensten schweigen an diesem Tag Glocken und Orgel, und auch auf Blumen und anderen Schmuck wird verzichtet. Der Karfreitag ist ein stiller Feiertag, an dem nicht nur die Kirchen innehalten. In diesem Jahr fällt er auf den 10. April.

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  • Jens Peter Iven