Pressemitteilung

Manfred Rekowski: „Ostern ist die Nachricht vom Sieg des Lebens über den Tod“

Die Osterbotschaft des Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland

  • Nr. 63/2020
  • 9.4.2020
  • 1238 Zeichen

Düsseldorf. Auf die befreiende Botschaft des christlichen Glaubens von der Auferstehung Jesu Christi auch in Corona-Zeiten weist Präses Manfred Rekowski in seiner Osterbotschaft 2020 hin. Wörtlich sagt der oberste Repräsentant der Evangelischen Kirche im Rheinland:

 

„Ostern 2020: Hat die frohe Botschaft dieses höchsten christlichen Feiertags überhaupt eine Chance, gegen die alles beherrschende Corona-Pandemie durchzudringen? Dafür wollen wir als Christinnen und Christen sorgen. Denn Ostern ist die Nachricht vom Sieg des Lebens über den Tod. Jesus ist nicht im Tod geblieben. Die Sache Jesu geht weiter. Gott hat Jesus aufgerichtet zu einem unzerstörbaren Zeichen des Lebens. Wer Ostern feiert, lässt sich vom Leben anstecken und steckt andere mit dem Leben an. So wachsen Mut und das Vertrauen, dass Menschen sich ändern und sich für eine Welt einsetzen, in der niemand mehr um sein Leben fürchten muss. Daran glaube ich, auch in den sorgenvollen Zeiten der Corona-Pandemie: Der Tod hat nicht das letzte Wort. Das Leben und die Liebe bleiben. Dafür sorgt Gott.

Ich wünsche Ihnen frohe und gesegnete Ostertage 2020

Ihr Präses Manfred Rekowski“

Stichwort: Ostern

Ostern ist das älteste und zugleich bedeutsamste Fest der Christenheit. Die Kirchen feiern die Auferweckung Jesu Christi von den Toten und gedenken damit des zentralen Punkts ihres Glaubens. In den ersten christlichen Gemeinden war Ostern zugleich der Tauftag. Seit dem Konzil von Nicäa 325 n. Chr. liegt das Osterfest auf dem ersten Sonntag nach dem Frühjahrsvollmond – dieses Jahr ist das der 12. April.

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Die Evangelische Kirche im Rheinland erstreckt sich über Teile der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Sie gliedert sich in 37 Kirchenkreise mit 668 Kirchengemeinden. Die rheinische Kirche hat mehr als 2,45 Millionen Mitglieder.
  • Wolfgang Beiderwieden