Bonn. Mit einer Abendmahlsfeier im Saal des Bonner Maritim-Hotels ist die 80. ordentliche Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland zu Ende gegangen. Fünf Tage lang wurde intensiv beraten, debattiert, abgestimmt und gewählt.
Einige Schlaglichter: Die Synode hat eine landeskirchliche Haushaltskonsolidierung mit einer Einsparsumme von mehr als 30 Millionen Euro für die kommenden Jahre auf den Weg gebracht. Vizepräses Antje Menn stellte eine neue Meldestelle für beruflich und ehrenamtlich Mitarbeitende vor, die im kirchlichen Kontext rassistische Erfahrungen machen. Das kirchenleitende Gremium hat sich verpflichtet, die Bekämpfung von Armut voranzutreiben. Generalstaatsanwalt a. D. Horst Bien berichtete aus der Arbeit der Unabhängigen Regionalen Aufarbeitungskommission für den Verbund West. In einem Ökumene-Talk ermutigte die libanesische Pfarrerin Najla Kassab zum Gespräch mit Andersdenkenden. Die Synode verurteilte einen vermeintlich christlichen Nationalismus und forderte den Schutz von Menschen- und Demonstrationsrechten sowie einen Abschiebestopp in den Iran.
Mehr von der Landessynode lesen, sehen und hören
Mehr erfahren Sie im Pressecenter des Webauftritts der Evangelischen Kirche im Rheinland, auf der Website landessynode.ekir.de und in synode.info . Im Pressecenter finden Sie auch Fotos von der Landessynode , die zur Nutzung frei sind.
Stichwort: Landessynode 2027
Die nächste Landessynode der Evangelischen Kirche im Rheinland findet 2027 wieder in Bonn statt – vom 15. bis 19. Januar.
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Die Evangelische Kirche im Rheinland erstreckt sich über Teile der Bundesländer Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Hessen. Sie gliedert sich in 34 Kirchenkreise mit 527 Kirchengemeinden. Die rheinische Kirche hat mehr als zwei Millionen Mitglieder.